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nix "X"!
soll ein Bootskonzept werden, das eine Reihe anscheinend widersprüchlicher Parameter vereint. Für Insider: hier wird nicht die Wiederholung oder Verbesserung anderer Kampagnen (wie z.B.. "sail ovation") angestrebt - dazu fehlen sowohl Mittel als auch die Öffentlichkeit und der Fokus ist ein anderer.
Im concept nix"X"! soll belegt werden, dass sich der traditionelle Bootsbau-Werkstoff Holz sehr wohl in ein Sportbootkonzept integrieren läßt; dass man also ein leichtes und damit kompetitives "Rüsselboot" auch mit attraktiver Mahagoni-Schale und Teakdeck herstellen kann; ... und damit kompetitiv auf Regattabahnen unterwegs sein kann.
Es soll weiter belegt werden, dass eine solche Yacht im Eigenbau hergestellt werden kann, und zwar von einem handwerklich versierten Laien. Das Ziel ist, weitere zögernde Yachtbauer zu ermutigen, individuelle und damit einmalige Boote zu bauen; Regeln wie YS oder ORC Club erlauben allemal die Vielfalt, die die Yachtscene vielseitiger und interessanter machen kann. Es gibt so viele Kampagnen mit dem Versuch, eine neue Einheitsklasse zu generieren; die wenigsten sind erfolgreich - und die Gründe für die Auswahl sind oftmals obskur.
In der ersten Version dieser Seite - und damit noch vor Baubeginn - war ich so kühn (oder sagt man wahnwitzig?), die Bauzeit mit drei Jahren zu kalkulieren. Ich ahnte nicht, wie weit ich fehlen würde. Heute, nach dem ersten Jahr Bauzeit weiß ich’s besser. Inzwischen habe ich über 700 Stunden aufgewendet und der Rumpf hat noch nicht mal eine zweite komplette Lage. Damit korrigiere ich meine Zeitschätzung und verlege den Stapellauf auf das Jahr 2011 oder gar 2012. Auch die Diskussionen, die ich in der Zwischenzeit mit Bootsbau-Profis hatte, legen einen 3500- bis 4000-Stunden-Aufwand für den nix”X”!-Bau nahe. Bei einem geschätzten Jahresaufwand von 700 Stunden wären das insgesamt fünf bis sechs Jahre. Trotzdem hoffe ich immer noch, ausschließlich durch Widmung in Freizeit und Urlaub - ohne Vernachlässigung der Familie - dieses Ziel zu erreichen.
Schließlich soll belegt werden, dass ein solcher Selbstbau mit erschwinglichen Kosten zu bewerkstelligen ist. Damit soll solchen Stimmen ein für allemal schlüssig widersprochen werden, die behaupten, ein Eigenbau sei am Ende ungleich teurer als ein Serienschiff. Ich nehme Bavaria oder Hanse einmal aus: wenn dieses Projekt einen erfolgreichen Stapellauf der nix"X"! in Langenargen am Bodensee im BMK-Hafen sieht, sollen weniger als 67.000,- EUR dafür ausgegeben sein. Das - ich erlaube mir den Vergleich - ist substantiell weniger als ein Sportboot vergleichbarer Größe von Steve Thompson, als eine Axion oder eine Abraxas.
Mein Wunsch ist, dass ich eine Reihe an begeisterten Unterstützern bei diesem ambitionierten Vorhaben zur Seite habe... über entsprechende Resonanz würde ich mich sehr freuen! Ein Anfang ist ja schon gemacht, vielen Dank!
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