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Aktuelle Neuigkeiten und News-Archiv

31.1.2012: Hintere Schottwände in der Kajüte und Türzargen/Türblätter zu Achterkajüte und WC sind eingebaut und im Stadium der Endlackierungen. Bodengelege in den Achterkajüten erneuert und beschichtet.

17.1.2011: Die unendliche Geschichte: das Kielblade. Wie oft und intensiv habe ich nun schon über dieses Thema mit Experten diskutiert! Heute gibt es eine finale Lösung – mit der wahrscheinlich wieder einige nicht zufrieden sein werden: ich habe einen Stahlkasten mit einem abgekanteten Blech konstruiert und zwar aus einem hochfesten Stahl (S690 QL), der sich gerade so noch ganz passabel verarbeiten läßt und nicht zu spröde ist. Unser Standard „worst case“ – Schiff platt auf dem Wasser – sagt dabei, dass das Werkstück zu 45% seiner Streckgrenze belastet wird. Das muß reichen. Deshalb: Stahlkasten zur Aussteifung des Kielblades in Auftrag gegeben.

10.1.2012: Ich beginne eine neue Baustelle: das Ruderblatt. Erst wird eine alte Labortischplatte hergerichtet, dann beginnt das Herstellen der Schaum-Scheibchen für den Kern.

6.1.2012: Alle drei Deckenbalken in der Kajüte sind fertig lamelliert und mit zehn Schichten AWL Brite Clear beschichtet (Sie sind so nah an den Fenstern, dass ich einen guten UV-Schutz bei dem sonst so schnell patinierenden Holz haben will).

20.12.2012: Rechtzeitig zu Weihnachten sind außen alle Endlackierungen fertig; das Schiff sieht großartig aus. Ich erwarte aber, dass das von kurzer Dauer ist, da es vom Schleifstaub der Innenarbeiten bald wieder unansehnlich sein wird.

15.12.2012: Handläufe für die Kajüte vorbereitet.

Weihnachten 2011: noch vier Monate! Und es sind noch so viele Gewerke!

.29.11.2011: Noch 5 Monate! Am 1. Mai soll Stapellauf sein; bis dahin muß all das, was ich nicht auch noch auf dem Wasser komplettieren kann, fertig sein.

In den letzten drei Monaten schaffe ich realistisch nur zwischen 50 und 60 Stunden reine Arbeitszeit pro Monat. Das ist zu wenig, wenn ich an einen Stapellauf im Frühjahr denke ...

15.11.2011: Endlich ist die Kiellösung vor Augen! Die Statik ist solide, die Berechnungen vorhanden und das Material bestellt. Details später im Kiel-Kapitel.

12.11.2011: Ich brauche doch noch einmal eine schöne Ahorn Blockbohle, weil ich innen am unteren Kajütdachrand eine umlaufende Handleiste verleimen will. Die kaschiert dann auch schön die Leimfuge. Außerdem benötige ich noch Massiv-Umleimer für die neue Achterkajüt-Türlösung.

10.11.2011: Ich stelle fest, dass die Zugangslösung zu Achterkajüte und Pygmäen-WC (O-Ton der lieben Gattin) unbefriedigend ist; man sollte doch vielleicht erst danach abtauchen müssen. Ich plane, die Türen nach vorn zu versetzen und die Türöffnung zu vergrößern. Beginn der Umbaumaßnahmen ist der 15.11.

5.11.2011: Mit der Wasserrinne unter dem Achterkajüt-Kistendeckel sind die Holzarbeiten im Cockpit fast fertig; es fehlen nur noch die Süllbords seitlich der Bänke.

20.10.2011: Rumpf und Cockpit sind endlackiert. Bilder folgen bei geeignetem Wetter (Sonne draußen, im Moment ist wieder massiver Nebel angesagt).

15.10.2011: Dieser Zeitmangel treibt mich in die Verzweiflung. Ich bitte den werten Leser um Entschuldigung für die dürftige Aktualisierung dieser Seiten. Ich geb mir aber Mühe.
Das Saumholz um das Kajütdach ist fertig und mit Sika verfugt. Innen habe ich mit Glasfaser-UD-Gelegen drei Rahmenspanten unter dem Kajütdach laminiert. Zwei halten die Kräfte des Hubkielgalgens, einer die des Mastes.

8.9.2011: Das Cockpit/Sitzduchten-Seitenwand-Problem ist gelöst. Sogar recht elegant, wie ich finde. Das Kajütdach ist an die Öffnung dafür im Deck angepaßt. Ausschnitte für ein umrandendes Saumholz sind in das Teakdeck gefräst.

8.9.2011: Die Anpassung der Cockpit-Bänke an die Kajütdach-Hinterwand ist aufwendig. Bei der Wölbung der Seitenwände nach innen hatte ich nicht bedacht, dass sie nun direkt in die Niedergangsöffnung hineinragen, zumindest im oberen Bereich. Ich muss nun Abhilfe durch eine “Zurückwölbung” der Seitenwände im vorderen Abschnitt schaffen. Dabei stehen mir natürlich die Portlight-Öffnungen im Weg; es wäre ja sonst zu einfach gewesen...

25.8.2011: wir - meine drei Söhne und ich - frachten das Kajütdach auf das Deck. Ich werde mit dem Aufbau nicht bis zur Fertigstellung des Kielschaftes warten. Dann muss ich den Kiel eben von unten einführen, wenn er denn mal soweit ist.

19.8.2011: Irgendwie ist die Berechnung der Kielflosse ein besonderes Problem; das bereitet mir große Sorge. Zum Glück ist durch den Kontakt zu meinem Mitstreiter, der das baugleiche Schiff bauen will, ein “Zugriff” auf einen richtig guten Kranbau-Statiker möglich. Dabei wird dann aber auch klar, dass mein Plan, einen Kielschaft mit maximal 10% Profildicke zu bauen, ziemlicher Murks ist (das ist Fischkopp-Slang). Weder ist das Design besonders Auftriebs-günstig, noch kann man darin eine hinreichende Verstärkung unterbringen. Das bestätigt mir auch Freund Pascal Kuhn (QN-Yachts in Tettnang), der sich als versierter Yachtbauer herausstellt (warum jetzt erst, Pascal? ; -)
Also muss ich ein neues Kielschaft-Design entwerfen, wahrscheinlich mit 12% Profiltiefe. Das heißt aber auch, dass ich den Kielkasten innen umbauen muss. Fein, ich hab ja sonst nix”X” zu tun. Dennoch: ich nähere mich der Endlösung. Hoffentlich.

15. 8. 2011: Es gibt keine preiswürdige Alternative für meine Werft und ich muss nolens-volens bleiben. Ich verhandle einen Preis, der beim Doppelten der bisherigen Miete liegt. Dieser Preis gilt nur bis April 2012, danach wird’s noch teurer. Sch... Wirtschaftsaufschwung! Fazit: ich bleibe, aber nur bis April 2012, dann muß nix”X” fertig sein und ins Wasser können! Schon wieder Stress ... - Mittlerweile ist das Teakdeck fertig und die Schandeckleisten fertig geformt, grundiert und lackiert. Schwierig waren die Übergänge zur Rumpfoberfläche; hier mußte ich extrem sorgfältig schleifen. Alles Sapeli wird mit 320er Papier endgeschliffen (in Vorbereitung auf die Endlackierung).

1. 7. 2011: Die böse Überraschung kommt mit einem neuen Eigentümer meiner Werfthalle: Ab Juli soll ich auf einmal das dreifache an Hallenmiete zahlen. Mir wird ganz schlecht. Ich bemühe mich um Alternativen.

Mai -Aug 2011: Überlastung durch mehrere Baustellen (Job, Beruf, Familie) führt zu Symptomen, die ich auch als nicht-Hypochonder trotzdem in die Nähe des Erschöpfungssyndroms einordne.

Außerdem habe ich mich entschlossen, in Sachen PC eigenständig zu werden (bisher habe ich alles auf dem Firmen-Laptop erstellt). Ich fröne meiner alten Liebe und kaufe eine bildhübschen iMac. Ich habe einfach keine Lust mehr, Updates dieser Website zu machen.

1.4.-30.4.2011: vier wunderbar lange Wochen Urlaub für den Schiffsbau! Am Ende ist das Deck montiert, alle Teakleisten bis auf diejenigen auf dem Vordeck, die an das künftige Kajütdach anstoßen, aufgeleimt und ein Teil der Teakdeckfugen verfugt. Nach 220 Std. im April wird unmißverständlich klar: an einen Stapellauf im Juni ist nicht zu denken; ein Stapellauf im Jahr 2011 ist sehr ambitioniert. Ich beginne, auf das Frühjahr 2012 zu fokussieren; warum soll es mir anders gehen als all den anderen Bootsbauern? Hoffentlich kann ich noch so lange in dieser Halle bleiben... (sie wird in der ersten Maiwoche verkauft.)

1.4.2011: Schwierige Phase. Motivationsmängel; zu viel andere Baustellen außerhalb der Werft. Außerdem kommt der Kiel immer näher und davor habe ich einen so unsagbaren Respekt. Aber irgendwann muss ich es wohl mal machen. - Wasserkasten vorn am Gennakerbaum-Austritt fertig gestellt.

20.3.2011: Montage der Halterungen für die Navi-Instrumente am Mast.

15.3.2011: Ich beginne schon mal mit dem Teakdeck. Das ist Arbeit, die endlich mal wieder so richtig Ergebnisse zeigt und deshalb besonders viel Spass macht.

7.3.2011: Die Lager für den Gennakerbaum sind fertig und ich beginne, sie auszurichten und einzubauen.

21.2.2011: Rücktransport der Masten in die Werft in aller Herrgottsfrühe.

19.2.2011: beide Masten werden nach sorgfältiger Vorbereitung und finalem Anschliff mit einer Lage 2K-Füller, dann zweimal mit weißem 2K-PU-Lack und einem abschließenden Clear Coat lackiert. In einer Lackierhalle und mit allem Drum und Dran. Der Mast sieht phantastisch aus hinterher!

18.2.2011 Der Mast wird zum Lackieren transportiert. Wieder taucht so ein 18m-Ungetüm vor meiner Werft auf und nimmt beide Masten (der vom Schwesterschiff ist auch bei mir) mit. Natürlich fahre ich mit.

10.2.2011: Elektroarbeiten vorangetrieben. Jetzt habe ich auch schon ein Bordradio ...

2.2.2011: Alle Rüsteisen für Vorstag und Wanten sind fest. Elektro-Installationen stark erweitert. Radio-Einbau komplett. Gennakerbaum fertig grundiert. Mast für die Endlackierung vorbereitet. Auf dem Vordeck den Bau einer Luke begonnen.

1.2.2011: BOOTSBAU-NIXX WURDE GEHACKT. Zum Glück ist laut Google eine mögliche Malware von meiner Site nicht weiter verbreitet worden. Der Komplett-Neuaufbau dieser Seite ist nun schon der Dritte in seiner Geschichte! Ich verspreche hiermit feierlich: Sollte es noch einmal irgendein Ereignis geben, das zum Zusammenbruch dieser Site führt, WERDE ICH SIE NICHT WIEDER AUFBAUEN. Ich werde dann dem Internet zumindest von der aktiven Seite her den Rücken kehren. Es kostet einfach zu viel Zeit. Dann muss ich vielleicht doch den - eigentlich nur spasseshalber angedachten aber mir eigentlich viel sympathischeren - Weg des Buch-Schreibens gehen. Sollte das so passieren, wird der geneigte Site-Besucher einen entsprechenden Hinweis hier finden und ab - sagen wir mal - Winter 2012 bei Delius Klasing oder wo auch immer meine geballte Bastelerfahrung in etwas Anfaßbarem, Blätterbarem, Holzressourcenintensivem, auf das man Marmelade oder Schokolade o.ä. schmieren kann, nachlesen können. Aber dann kann mir das Internet wirklich mal gestohlen bleiben.

9.1.2011: Erste Arbeiten bei der Elektro-Installation vorgenommen. Befestigungslöcher für die Wanten-Rüsteisen sind vorgebohrt. Der Gennakerbaum-Rohling aus Carbonfaser ist geliefert und wird nun endbehandelt. Die Rundschränke, die Salon von Vorkoje trennen, sind fertiggestellt, Alle Türchen sind montiert.

16.12.2010:Die Türchen für die Rundschränke vorn nehmen Formen an. Außerdem sind an Stb. alle Durchführungen für die Kontrolleinen der Rollreffanlage und Gennaker-Kontrolle verlegt. Das Stb.-Seitendeck kann auch aufgelegt werden.

10.12.2010: Das Budget wird sehr knapp. Ich habe einige Investitionen noch vor mir (die nächste ist der Gennakerbaum für 500,- EUR). Ich starte deshalb eine große ebay-Aktion mit meinen guten Modelleisenbahnstücken. Tschüss Jugend!

4.12.2010: Ich habe vernommen, dass die Zuteilung eines Liegeplatzes im Jahr 2011 für mich und nix”X”! noch gar nicht ganz klar ist. Habe ich nach 154 Helferstunden im Club in 2011 immer noch nicht genügend Anwartschaftspunkte? Irgendwas kann da nicht stimmen...

30.11.2010: In diesem Monat habe ich nur 80 Stunden geschafft. Ich habe den Eindruck, ich habe immer weniger Zeit

21.11.2010: Alle Leinenkanäle unter Deck sind eingebaut; Öffnungen, an denen die Leinen etwas umgelenkt werden, sind mit selbstgebauten, innen polierten Augen aus VA-Stahl ausgerüstet.

20.11.2010: Der Mast ist - bis auf eine letzte Schicht Grundierung fertig geschliffen, geglättet und gestrakt. Die notwendigen Öffnungen (Falleneinlässe, -Austritte, Wasserablauf) sind fertig.

30.10.2010: Der eine Mast - nicht meiner - ist schon fast fertig grundiert. Ich würdige mich dann auch endlich mal dem Spargel. Schleifen, spachteln, schleifen, nachspachteln, schleifen, grundieren .... beliebig zu verlängern.

20.10.2010: Ich mache mich an die Leinenführungen unter Deck. Es sollen keine nackten, nassen Kontrolleinen durch Salon oder gar Vorkoje laufen. Kabel-Lehrrohre und Klimakanäle aus dem Baumarkt sind ein gutes Grundgerüst für die Abdeckungen.

15.10. 2010: Zwei achterliche Decksplatten sind an Bb aufgeleimt.

12.10.2010: Ablaufrinne unter dem großen Deckel an Bb fertig gestellt.

10.10.2010: Die Cockpit-Arbeiten werden langsam abgeschlossen. Unaufhörlich kommt das Problem der Kajütdach-Anpassung auf mich zu. Auch die Gennakerbaum-Mechanik sollte ich bald abschließend klären, denn die Decksbretter sind auch schon zugeschnitten und final beschichtet ....

29.9.2010: Mein Mast kommt! Er wird am Vormittag um 10:45 Uhr bei meiner Werft ankommen. Er lagert auf einem Riesenlaster/Auflieger und ragt dort noch einen Meter nach achtern hinaus! Heraustragen ist wegen des geringen Gewichts kein Problem, das bugsieren in die Halle aber schon, wegen der Länge!

August/September 2010: Ich erwische mich oft bei hektischer Inaktivität; ich sitze herum und pflege meinen höchsten Respekt vor den wichtigen nächsten Schritten: Kiel, Gennakerbaum, Kajütdachanpassung. Völlig unsinnig, weil es ja doch irgendwann gemacht werden muss.

15.8.2010: Langsamer Fortschritt der Cockpit-Arbeiten. Die inneren Seitenwände sind fertig gebaut und mit Epoxi beschichtet; ebenso die Stützknie. Die Vorderkanten - sehr komplex geformte Bauteile - sind angepaßt, eingesetzt und zum Beizen vorbereitet.

Juli 2010: reduzierte Einsatz-Zeiten auf der Werft: der “andere Job” ist derzeit sehr intensiv ...

30.6.2010: Zeitweise wird es so heiss, dass das Epoxi schon nach zehn Minuten im Becher zu kochen beginnt... Der Cockpitboden ist seit einer Woche fertig und so schön stabil, dass es eine Freude macht, darauf herum zu laufen. Schwierig wird der Anschluß der Cockpit-Sitzbänke an das Kajütdach, das ja erst später aufgesetzt wird.

7.6.2010 Cockpit-Bodenplatten sind angepasst, mit Schäftungen versehen und von unten her versiegelt; also fertig zum Einbau. Auch die Achterkoje hat ihren Endanstrich erhalten; weitere Unterdeck-Arbeiten liegen in größerem Umfang nicht an. Nächster Schritt: die Platten einleimen.

3.6.2010: Niedergangs-Stufen begonnen.

2.6.2010: Cockpit-Bodenplatten aus den neu gelieferten 10 mm Okumé-Sperrhölzern ausgeschnitten.

28.5.2010: Beeindruckender Besuch der Mastenschmiede Nordic Masts in Rödekro, Dänemark. Spätestens jetzt bin ich froh und stolz, diesen Mast gewählt zu haben. Habe genaue Instruktionen über den Fertigbau des Rohlings erhalten. - Anschließend gab es ein paar herrliche nostalgische Tage in der alten Heimat bei guten Freunden im Lübecker Raum.

27.5.2010: Liefertermin für Ruderwelle, -Lager und -Kopf ist jetzt mit etwa 11.6.2010 angegeben. Nach anfänglich bester Unterstützung gestaltet sich jetzt alles um das Thema Ruder etwas zäh. Eigentlich wollte ich den Ruderkoker (ursprünglich avisierter Liefertermin 7.5.2010) in meinem derzeitigen Urlaub (bis 6.6.2010) einbauen, um dann freies Feld für die Cockpit-Abdeckung zu haben. Aber: Ausser Spesen leider bisher nix gewesen ...

25.5.2010: Mit den Decksbalken begonnen; drei laminierte vorn über der Vorkoje und weitere seitliche “Stummel” in ca. 45cm Abstand. Alle Schränke an die Höhe Deck angepaßt. Leider ist die Besteck-Schublade zu hoch und muss neu gebaut werden. Da muss ich mir noch was einfallen lassen.

19.-24.5.2010: Keine Werft-Aktivitäten wegen Wettfahrtleitung Match Race Germany

13.-15.5.2010: Keine Werft-Aktivitäten wegen Assistenz der Wettfahrtleitung beim Montfort-Cup.

5.5.2010: vordere Motorraum_Abdeckung gebaut.

28.4.2010: nach endlos langen Suchen und Diksussionen nach und um einen geeigneten Mast fällt ein Entschluss. Eigentlich blieb finanziell nur ein Alumast übrig, lange Zeit jedenfalls. Freundliche Intervention eines neugewonnenen sehr geschätzten Freundes bei Nordic Masts und ebenso freundliches Entgegenkommen dieser tollen Firma führte zu einem Angebot, das ich nicht ausschlagen kann: Nordic bietet mir einen CfK-Mast-Rohling an, den ich selbst fertig baue. Dazu kommt, dass der Käufer meines Mallengerüstes eine zweite Kopie kauft; so sparen wir erheblich an den Laminat-Berechnungskosten. Damit bekomme ich einen Traum-Mast zu einem gerade noch erschwinglichen Preis!

20.4.2010: Lösung für die Ruderanlage gefunden: Ein Jefa-System mit Edelstahl-Ruderwelle und selbstausrichtenden Nadellagern. Das Ruderblatt werde ich selbst bauen. Mir schwirrt der Kopf vor “NACA’s” und “Lift” und “Laminar”...

6.4.2010: Rosen-Schneiden statt Epoxi-Schmiererei. Trotzdem ereilt mich meine Berufung: nach dem Yacht-Artikel in Heft 5/2010 häufen sich die Rückmeldungen und Anfragen. Ich freue mich über die unerwartet starke Resonanz; dennoch bedeutet dies auch mehr Verpflichtung: ich möchte alle Mails adäquat beantworten und das braucht Zeit...

1.4.2010: KEIN APRILSCHERZ! nix”X”! bekommt eine Schwester. Ich fand einen Käufer für mein Mallengerüst. Der Käufer ist ein Geschenk des Himmels, er kennt sich in so vielen Dingen aus, von denen ich keine Ahnung habe: Kielkonstruktionen, Lager etc. Da kann noch was ganz, ganz fruchtbares an Kollaboration entstehen!

23.3.2010: Cockpit-Konstruktion begonnen

15.3.2010: Das Ruder gehört geplant. Es bietet sich an, mit Jefa zu arbeiten. Nach ersten Kontakten mit dem Deutschland-Vertrieb Kohlhoff gestaltet sich die Planung weniger einfach als ursprünglich angenommen. Mein Ruder soll schlanker werden als die “Off-the shelf”-Ruder von Jefa und benötigt deshalb besondere konstruktive Eigenheiten. Ich bleibe dran.

10.3.2010: Der Innenausbau neigt sich der Vollendung zu. Nächste grosse Projekte werden das Cockpit und die Ruderanlage sein.

8.10.2010: Der Entschluss zum Ersatz der grauen Bordwandfarbe fiel zugunsten eines wunderschönen, streifigen Ahorn-Furniers. Für laufende acht Meter Wandfläche kostet das 74,- EUR; das kann man verkraften.

3.3.2010: Die Yacht-Zeitschrift veröffentlicht in Ausgabe 6/2010 einen Selberbauer-Artikel “Vom Plan zum Kahn”. Martin Sebastian Kreplin schreibt richtig gut und macht tolle Bilder, auch wenn er nur drei von den vierhundertsechsundzwanzigtausendfünfhundertzweiunddreissig, die er im Herbst letzten Jahres in nix”X”!ens Halle gemacht hat, integrieren konnte. Die Besucherzahl auf dieser Website steigt sprungartig. Danke, Martin!

1.3.2010: 141,5 Stunden im Februar trotz erhöhten Berufs-Stresses. Halte ich das durch?

14.2.2010: Matthias - mein mittlerer Sohn - hilft mir, den Motor in das Boot zu hieven. Der Einbau ist kinderleicht, er rutscht fast von selbst in seine endgültige Position und muss nur noch mit den Sockeln verschraubt werden. Eine kleine Korrektur werde ich vornehmen müssen; Unter die hinteren Sockel müssen einpaar Abstandsscheiben, da der Motor im Schacht 1-2° zu weit nach vorn gekippt steht. Das ist aber unproblematisch.

10.2.2010: Im Achterschiff wachsen die Wände. Die Achterkajüte nimmt Formen an; das Gerüst für die Koje ist fast fertig. Auf der WC-Seite gibt es eine “vor-Ort-Planung”, die den FreeShip-Plan etwas modifiziert: Wenn man die wirklichen Höhen nun tatsächlich vor sich sieht, merkt man was geht und was nicht ...

2.2.2010: Der gesamte Salonbereich ist nun schützend mit Malervlies abgedeckt und gepolstert.

26.1.2010: Salon fertig! Jedenfalls bis auf Kleinigkeiten. Die Pantry ist mit Türen geschlossen, alle Oberflächen endversiegelt. Nur die Bodenbretter brauchen noch eine Endbeschichtung. Womit, weiss ich noch nicht. Draußen immer noch lausig kalt und viel, viel Schnee! Drinnen 16 - 17°C. Eine der vier Dampflampen fiel aus; egal, ich zahle sowieso zu viel Strom (609,- EUR in 2009).

15.1.2010: Der Salonausbau neigt sich dem Ende zu: Navischrank ferig, umklappbares Stb-Sofa fertig, Geschirr-und Besteckkasten im Bau. Trotz Eisiger Aussentemperaturen habe ich nun immer noch 17°C in der Werfthalle. Alles ist möglich: Beschichten, Lamellieren, Lackieren.

1.1.2010: Bis heute habe ich 2937,5 Stunden in dieses Projekt investiert. Und keine davon bereut. Auch wenn die Motivation manchmal zu kippen drohte. Ich sollte wirklich ein Buch schreiben ...

23.12.2009-4.1.2010: Ruhige Weihnachtstage mit Familie und einigen schönen Stunden zu Haus. Ab und an darf ich auf die Werft und an der Fertigstellung des Salons arbeiten: Lackierarbeiten an der Pantry (purpurrot ist sie nun!); Fertigstellung des Stb-Salonsofas - mit Klapp-Rücklehne!; Navigationsschrank mit Revisionsklappen und Radio-Einbauschacht und Geschirrschrank und Besteckschublade. Die Fertigstellung des Salons naht, nach Aussage im Radio ist dies noch in diesem Jahrzehnt möglich; das geht nämlich erst Ende 2010 zu Ende. Was für ein Schwachsinn...

28.11.bis 6.12.2009: Urlaubs-Arbeitswoche auf der Werft. Pantry, Rahmenspanten am Kielkasten, Steuerbord-Salosofa mit rundem Abschluß-Seitenteil; alles recht anspruchsvolle Bauteile. Und innen dauert alles so extrem lange, ohne dass man wirklich viel sieht!

24.11.2009: Stb.-Salonkoje - die Seitenteile sind vorgefertigt; das lange Seitenteil auch schon montiert. Das aufwendige Rundteil ist mühsam angepasst und das letzte Dreieck auch schon vorgefertigt. Pantry - Die Deckel aus der Arbeitsplatte sind mit Gewebe beschichtet, sauber geschliffen und vorlackiert. Griffmulden für Einlassgriffe sind gefräst. Der Kühlschrankdeckel hat eine Isolierung erhalten. Kühlschrank - der Kompressor ist angeschlossen und zum Einbau vorbereitet. Den Temperatur-Regler baue ich im unteren Fach unter der Spüle ein. Ich vermisse die kleine Metallplatte zum Anschluß des Temperatur-Fühlers an den Verdampfer. Wenn ich doch bloss etwas ordentlicher wäre ...

9.11.2009: Die Arbeiten zur Fertigstellung des Kielkasten/Pantry-Komplexes sind aufwendig. Auffütterung außen und Spachteln für eine glatte Außenwand sowie der Verschlichtung der inneren Glasgelege kosten immens Zeit. An neuen Arbeiten sind lediglich erste Schritte zum Bau der Stb.-Salonkoje möglich.

30.10.2009: Ein Bauteil für die Kochmulde ist fertig und an die Bordwand angepaßt.

22.10.2009: Dier Kielkasten ist fertig montiert und hat großzügig dimensionierte - hoffentlich genügend stabilisierende - Versteifungen aus Glas und Carbon erhalten.

12.10.2009: Jetzt wird es wieder richtig kalt draußen; der erste Frost droht. Meine beiden Heizkörper lassen mein Herz in der Werfthalle hüpfen. Ich mache mich nun daran, den Kielkasten zu komplettieren. Das wird teilweise schwierig, weil ich für die nachträglich empfohlenen Verstärkungen innen in der Pantry wieder einiges rausreißen muss.

30.9.2009: Das Salonsofa hat eine Rückenlehne und eine hintere Abdeckung bekommen. Alle bisher eingebauten Möbelteile sind endlackiert. Jetzt wird alles mit Malervlies abgedeckt.

24.9.2009: Interboot. Pascal Kuhn (Mitstreiter in der Wettfahrtleitung im YCL und Konstrukteur des Daysailers von Speedwave) kommuniziert seine Bedenken zur Steifigkeit meines Kielkastens. Er empfiehlt weitere Maßnahmen zur Stabilisierung, die ich aufnehmen werde. Leider etwas spät, weil ein Teil des Kielkastens nun schon verbaut ist. Muss ich halt wieder aufbrechen ...

20.9.2009: Der Kielkasten ist vorn und achtern verstärkt und hat an der Bb Seite eine Stahlplatte zum seitlichen Abstützen des Hubkiels bekommen. Die Stb. Platte wird vor Montage der Seitenwand aufgeleimt werden.

12.9.2009: Es muss nicht immer Holzmaserung sein: Ich wähle eine speziell beschichtete Glasfaser, die Carbonfaser imitieren soll, als Belag für die Pantry-Arbeitsplatte und auch für den Fussboden. Ich möchte einen möglichst spärlichen Materialmix innen im Boot haben, deshalb gleiches Material für beide Oberflächen.

10.9.2009: Nach fünf Tagen Plexi-Säge und Klebearbeit ist die Innenschale für einen recht merkwürdig aussehenden Kühlschrank fertig. Nach abenteuerlichem PU-Schaum-”Bad” ist die Schale erfolgreich an ihrem Platz eingeklebt. -- Das Bb-Salonsofa hat eine Frontplatte erhalten und eine Sitzfläche ist zugeschnitten.

7.9.2009: Die ersten Bodenbretter im Salon zugesägt und grob angepasst.

5.9.2009: Die Pantry ist von innen fertig lackiert. 2K-PU-Lack; in weiss, damit man da drin auch was sieht.

31.8.2009: Niemand hat zwischendrin mal angepackt und was getan ...

30.7.2009: “Betriebsferien”: vier Wochen keine Werftaktivitäten.

29.7.2009: Der Rahmenspant für die Wanten ist fertig. Ein Futterholz über dem Innenkiel ist eingeleimt und die Fundamente für Mast und Hubkielkran sind verstärkt.

15.7.2009: Der Mast-Rahmenspant ist fertig lamelliert.

29.6.2009 Ich beginne, neben dem Mast-Rahmenspant auch die beiden Rundschränke zur Vorkoje hin auszubauen.

25.6.2009: ich treffe nach zahllosen schlaflosen Nächten eine weitgreifende Entscheidung: KEINE CARBONFASER FÜR RAHMENPSANTEN UND KIELSCHWEIN! Ich kenne mich zu wenig mit dem Material aus und zu viele Fachleute warnen mich vor Schwierigkeiten aufgrund der sehr unterschiedlichen Bauphysik von Holz und Kohlefaser. Im Schadensfall wären mir die Reparaturarbeiten zu aufwendig. Dort, wo ich schon Carbon eingebaut hatte, wird es bleiben und im Kajütdach macht es Sinn, die Carbonbrücken bis zum Deck bzw. den Rahmenspanten zu verlängern. Ein Leichtbau wird nix”X”! allemal bleiben, weil ich leichte Hölzer für den Innenausbau wählte und weil die sichtbaren Schotten aus dem Furnier-Sandwich-Material bestehen. Somit beginne ich nun mit großer Erleichterung, die Rahmenspanten aus Sapeli zu lamellieren.

22.6.2009: Die Schleimbeutelentzündung klingt ab; die Allergie bleibt. Die Panoramadach-Scheiben sind verfugt. Mir fehlt ein Schlauch Pantera für den Rest. Mist ...

19.6.2009: Zwangspause auf unbestimmte Zeit wegen Schleimbeutelentzündung am rechten Ellenbogen. Außerdem juckt mich meine Allergie inzwischen fast überall. Ich krieg die Krise .....

16.6.2009: Alle Scheiben für’s Panoramadach verklebt. Es muß nur noch verfugt werden.

8.6.2009: Kajütfenster und Schiebeluk fertiggestellt; Panoramadach 1. Scheibe verklebt.

2.6.2009: EInbau der Kajütfenster begonnen.

28.5.-1.6.2009: Keine Arbeiten am Boot wegen Wettfahrtleitung Match Race Germany.

21.-24.5.2009: Keine Arbeiten am Boot wegen Wettfahrtleitung Montfort-Cup und X99 Swiss Open.

18.5.2009 Kielkasten/Pantryblock begonnen.

17.5.2009: Vorkoje fertig lackiert. Die Skipperin moniert die graue Farbe (“Ich will nicht auf einem U-Boot schlafen”). Ich wohl das Farbkonzept noch mal überdenken müssen.

16.5.2009: Kajütdach fertig lackiert

15.5.2009: Kojenbretter eingeleimt, Erste Lackschichten in der gesamten Vorkoje. Klappe im vorderen Schott fertig zum Lackieren. - Kajütdach für die letzte Lackschicht feingeschliffen.

10.5.2009: Weiterer Ausbau der Vorkoje: Kojenbretter vorlackiert, Rumpfinnenwände grob gespachtelt.

7.5.2009: Kajüt-Seitenfenster ausgesägt und besäumt.

6.5.2009: Erste Umleimer um die Klappe im vorderen Schott geleimt. Das Holz passt gut zum Furnier!

4.5.2009: Zwei wunderschöne Bergahorn-Blockbohlen vom Holzhändler aus Neu-Ulm abgeholt. Das Holz ist schneeweiß und fast fehlerfrei. Jetzt kann der Möbelbau innen weitergehen!

3.5.2009: Kojenbretter und -Klappen mit Epoxidharz versiegelt und an den Unterseiten mit DD-Lack lackiert (3x).

1.5.2009: Kojenbretter ausgesägt und angepaßt. Klappdeckel ausgesägt und mit Rahmenhölzern versehen.

30.4.2009: Neun Schichten AWL-Brite Clear sind auf dem Kajütdach aufgetragen. Jetzt werde ich vor der letzten Schicht noch einmal mit 800er Papier an- und glatt schleifen.

25.4.2009: Die Frühlingssonne scheint intensiv in meine “neue” Werft. Darum werde ich jetzt schon das Epoxi auf dem Kajütdach durch zehn Lagen AWL-Brite Clear schützen.

24.4.2009: Vorstag-Befestigung entworfen und gebaut

19.4.2009: Unterkonstruktion Vorkoje eingeleimt.

17.4.2009: Vorkojenstringer eingeleimt.

15.4.2009: Vorpiek - Epoxi-Hohlkehlen gefertigt, geschliffen, vollständig mit Epoxi grundiert.

14.4.2009: Luke in das Schott zur Vorpiek gesägt.

13. 4.2009: Beide Balkweger eingebaut.

9.4.2009: Bilge und Innenkiel mit Epoxi grundiert.

6.4.2009: Einbau der Balkweger begonnen.

2.4.2009: Motorfundament fertig einlaminiert

22.3.2009: Holzteile für das Maschinenfundament sind zugesägt, angepaßt und verleimt.

21.3.2009: 0,49m³ Oregon Pine für Stringer und Kantenleisten gekauft. Das gesamte Holz besteht aus 50x105 mm sägerauhen Kanteln. Alle Hölzer sind feinste Riftware; die Maserung ist wie mit dem Lineal gezogen ....

18.3.2009: Der Innenkiel ist mit Schleifmaschine und Oberfräse sauber profiliert und geschliffen.

15.3.2009: Der Innenkielhat eine saubere, passende Öffnung für den Hubkiel erhalten. Keine einfache Arbeit bei 8 cm Materialdicke ...

5.3.2009: Der Rumpf ist innen grob geschliffen. Dabei habe ich einen Billig-Winkelschleifer verschlissen. Was nix kost’, is’ nix ...

28.2.2009: Die Führungen für das Niedergangs-Steckschott sind verleimt.

26.2.2009: Die Schiebeluk-Führungsschienen sind auf das Kajütdach geleimt.

22.2.2009: vier Schichten Epoxidharz schützen jetzt das schön gemaserte Sapeli-Furnier des Kajütdachs.

18.2.2009: Die Oberfläche des Kajütdaches ist gebeizt und fein geschliffen.

15.2.2009: Die Seitenfenster sind ausgeschnitten und gefalzt.

8.2.2009: Die Niedergangsdetails (Seitenwände, Brückendeck) sind angefertigt und montiert.

31.1.2009: Die Sapeli-Lage ist fertig geschliffen, verspachtelt und verfüllt. An der Rückwand sind Balken lamelliert und z.T. fertig profiliert.

24.1.2009: Kajütdach: die abschließende Sapeli-Lage ist fertig lamelliert.

12.1.2009: Die dritte Lage des Kajütdaches ist fertig lamelliert, gestrakt und geschliffen.

7.1.2009: Die zweite Lage des Kajütdaches ist fertig lamelliert, gestrakt und geschliffen.

19.12.2008: Die neue Werfthalle ist komplett bezogen. Das Kajütdach-Mallengerüst ist wieder hergestellt und die Reparatur des Daches kann beginnen.

19.12.2008: Website weitgehend repariert. Damit der Wieder-Erkennungswert hoch ist, blieb das Design und der meiste Text. Das Bauphasen-Log ist jetzt in einzeln aufrufbare Kapitel unterteilt. Das macht die Sitemap viel komplexer, ist für den Besucher aber einfacher...

14.12.2008: nix”X”! wird auf den Trailer gehoben. Alles funktioniert sehr, sehr einfach und reibungslos! Es ist wie beim normalen herbstlichen Auswassern. Das Boot sieht toll aus erstmals auf dem Trailer!

12.12.2008: ab heute ziehe ich meinen Backbeermus aus der alten in die neue Halle. Das Kajütdach-Konstrukt mit unterliegendem Mallengerüst ist zu schwer zum Transport und wird demontiert. Dabei bekomme ich einen 2m langen Riss in die SpeedStrip-Lage, Sch....! Zum Glück der einzige Kollateralschaden.

4.12.2008: Schöne neue Werft identifiziert. Großes Rolltor, massiver Bau, glattgestrichener Estrichboden, massenhaft 220V und 380V-Dosen, Tageslicht-Lampen und viele helle Fenster. Nur etwas arg teurer als zuvor und zu groß für mich allein. Ich erhalte vom Vermieter die Erlaubnis zur Untervermietung und unterschreibe den Nutzungsvertrag...

30.11.2008, 10:45: Alles vollbracht! Das Boot liegt Bauch nach unten auf einem weichen Matratzenbett. Alles hat wunderbar funktioniert! Und hat weniger als 30 Minuten netto gedauert!

30.11.2008, 10:00: Zwölf Paar Hände stehen mir zur Seite zum “Wendemanöver!

29.11.2008: ohne Vorwarnung schmiert mir meine html-Quellendatei für die Website ab. Kein Bild ist mehr am rechten Platz, Texte fehlen, Links sind tot. Irreparabel. Ein nicht identifizierbares Element, das auch nicht gelöschtwerden kann, hat das Bauphasen-Log ruiniert und damit die ganze Website. Ich krieg die Krise. Alles muß neu!

24.11.2008: Ich werde dringend umziehen müssen. Inzwischen wird nebenan eine riesige Sandstrahl-Anlage installiert. Sie soll Krach wie ein Raketenmotor machen, wenn sie läuft ... Metallstaub und Lärm hat’s eh schon genug im Moment auch in meinem Bereich der Halle.

22.11.2008: Alle Gurte, Seile, Klemmen und WInschen zum Boot umdrehen sind an den Hallenwänden und der Decke montiert. Es ist alles zum Umdrehen bereit. Die Nervosität steigt ...

14.11.2008: Alle 4 Trailerstützen sind fertig und auf den Hänger montiert. Sieht gut aus!

4.11.2008: Ich werde wohl meine Wirkstätte wechseln müssen. Die ehemalige Möbellagerhalle neben meiner Werft mutiert zur Metallschleiferei. Unschön, laut und metallstaubig...

3.11.2008: Die Trailerstützen sind soweit fertig geschweißt. Jetzt müssen nur noch die ineinander-schiebbaren Oberteile angepaßt werden und die GfK-Schürzen auflaminiert werden.

31.10.2008: Josef René Hofmaier (René aus dem boote-forum.de) und sein Mitarbeiter helfen mir mit Gerät, Erfahrung und Können, die Trailerstützen zu schweißen und auf den Trailer zu montieren (eigentlich spiele ich dabei nur Handlanger) Herzlichen Dank für Eure unschätzbare Hilfe, Ihr beiden!

25. 10.2008: Die vier GfK-Auflager für die Trailerstützen sind fertig laminiert.

19.10.2008: Alle sieben Schichten PU-Lack sind auf das Unterwasserschiff aufgetragen; damit sind die Arbeiten am Rumpf beendet. Ich werde nur noch einen Anschliff zur Vorbereitung der Antifoulingbeschichtung vornehmen. Jetzt beginnen die Vorbereitungen für das Umdrehen des Rumpfes.

30.9.2008: Lackierung des Unterwasserschiffes mit weißem 2K-PU-Lack begonnen.

21.9.2008: Besuch der Interboot. Große Überraschungen! Ich hatte vorher nie so drauf geachtet; erst das geschulte Auge schaut hin: ich habe diese offenen Klammerlöcher an den herrlich lackierten Rümpfen vorher nie gesehen! Und auch ein professioneller Rumpf hat keinen makellosen Strak! Und die Lackierqualität ist wirklich nur bei der Firma Boesch an den Motorbratzen wirklich traumhaft! Ich bin glücklich, von meinem Anspruch her mit nix”X”!-ens Rumpf nicht hoffnungslos im Dilettantenlager gelandet zu sein...

17.9.2008: die Glasgewebe-Bewehrung ist komplett.

16. 9. 2008: eine Hälfte des UWS ist mit Glas-Seidengewebe laminiert.

13.9.2008: Acht Schichten Klarlack zieren den Überwasser-Bereich. Inzwischen ist es für den Awl Brite Lack zu kalt; ich werde mich um das Unterwasserschiff kümmern.

2.9.2008: fünf Epoxi-Schichten sind aufgebracht und der Rumpf ist für die anschließenden Lackierungen geschliffen.

31.8.2008: drei Wochen effiziente Werftarbeit (fast täglich 09:00-22:00) ist beendet. der Erfolg: zwei Epoxi-Schichten sind auf den fertig lamellierten Rumpf aufgebracht.

27.8.2008: Rumpf gebeizt, erste Epoxi-Schicht aufgetragen.

23.8.2008: Grobschliff der Sapeli-Lage abgeschlossen, Stevenkappe lamelliert.

19.8.2008: Die Sapeli-Plankenlage ist fertig lammelliert.

11.8.2008: Die nächsten zu befestigenden Furnierpklanken werfen sich immer stärker, weil der Krümmungsradius sehr klein wird.

3.-10.8.2008: Eine Woche Urlaub mit Distanz sowohl zum Job als auch zur Werft

31.7.2008: Vor Antritt einer Urlaubswoche (Zelten und Segeln): 10 Sapeli-Planken sind lamelliert.

26.7.2008: Carbonbrücken für das Kajüt-Panoramadach fertig gestellt und montiert.

24.7.2008: Letzte Plankenlage (Sapeli horizontal) des Rumpfes begonnen.

22.7.2008: Lamellieren des Spiegels mit Sapeli-Furnieren begonnen.

21.7.2008: Das Plexiglas für das Kajüt-Panoramadach wurde geliefert. Die Tönung ist exakt passend zu meiner Flushline-Luke.

20.7.2008: Feinschliff der 3 Lage beendet.

6.7.2008: Mist gebaut. In der Kreissäge plötzlich schlagendes Holz durch Nachgreifen zu retten versucht. Jetzt muß alles ohne die Spitze des linken Mittelfingers gehen. Shit Happens ... Und jetzt dauert alles so verfl....t lange. Ich weiß nicht, warum ich mich auf diese Weise auch noch der Tischlerzunft anschließen mußte.

6.7.2008: Die 3. Lage ist komplett. Insgesamt 7 Planken von ca. 3,50m Länge bleiben über, sowie eine minimale Menge Verschnitt (ca. 5m in kleineren Stücken). Ich bin froh über meine recht genaue Kalkulation zu Beginn der Planung. Vielleicht benötige ich die 7 Planken noch für die Bordwand innen im Cockpit.

4.7.2008: Nach insgesamt 30 000 Tackerklammern macht mein Elektrotacker “die Grätsche”! Ich spürte das Ende nahen: vermehrt schoß er die Klammern einseitig gestaucht ins Holz oder er ließ den Anpress-Bolzen nicht zurückschnappen. Typische Verschleißerscheinungen in der Bolzen- und Klammerführung. Ersatz kann ich noch am gleichen Tag beschaffen und vermeide so Verzögerungen.

28.6. - 6.7.2008: Urlaub für den Arbeitseinsatz! Ich hoffe, ich kann mich möglichst lang dem Bau widmen in dieser Woche.

22.6.2008: Die 3. Lage ist am Heck vollendet. Auch wenn’s immer noch nicht so aussieht, sollten jetzt 50% der 3. Lage aufgebracht sein. Muß auch, sonst habe ich zu wenig WRC-Sägefurniere! Der Vorrat schrumpft ...

15.6.2008: 38 von 160 Planken der 3. Lage sind befestigt. Das Anbringen der einzelnen Furniere ohne Anpassen der gesamten Lage zuvor ist nicht nachteilig; im Gegenteil: die Abschätzung, wann eine Planke verjüngt werden muß, gelingt nun viel einfacher. Das führt insgesamt zu einer noch saubereren 3. Lage. --- Auch das Kajütdach hat eine erste vollendete Leistenlage.

6.6.2008: Nach vierzehn Tagen Urlaub ist die zweite Plankenlage fertig und die dritte begonnen. Das Schleifen der zweiten Lage war recht schnell und einfach; Hauptaugenmerk lag auf einer minimalen Holzabnahme, um diese strukturell wichtige Schicht nicht zu schwächen.

4.6.2008: Ich Depp habe vergessen, Tackerklammern rechtzeitig nachzubestellen. Seit heute sind sie alle. Als Alternativarbeit habe ich begonnen, das Kajütdach zu bauen. Erste Maßnahmen waren die Befestigung der Carbonbrücken für die Panoramascheibe, das Auflamellieren von Leibhölzern und die erste Beplankungs-Schicht mit SpeedStrip-Leisten.

29.5.2008: Die zweite Plankenlage ist zu mehr als 50% fertig gestellt.

14.5.2008: Meine berufsbedingte Arbeitspause hält mich bis zum 19.5. von der Werft fern. Danach gibt’s einen vierzehntägigen Arbeitseinsatz am Boot. Mal sehen, wieviel ich dann schaffe...

8.5.-12.5.2008: Match Race Germany, der einzige Grade I Event in Deutschland für die Match Race Weltmeisterschaft, hat mich voll im Griff. Es ist wieder ein Hochgenuss, Alles “aus der ersten Reihe” - vom Startschiff aus - beobachten zu können.

8.5.2008: ich bin meiner Zeit offensichtlich einiges voraus: die Yacht beschreibt in Ausgabe 11/2008 “meinen” Einbaumotor als neue Errungenschaft! Inzwischen vertrieben von der HL-Schiffstechnik in Kressbronn. Und zu was für einem Preis!!!

7.5.2008: Ich werde in den nächsten Tagen etwas weniger Zeit für nix”X”! finden. Zunächst steht das Match Race Germany in 11. Auflage an (ich freue mich, wieder in die Wettfahrtleitung eingeladen worden zu sein). Dann gibt’s ein paar Dienstreisen ... Danach aber gibt’s Urlaub und das wird ein Arbeitsurlaub auf der Werft!

4.5.2008: nach 47 Stunden Arbeitszeit habe ich 42 Planken der 2. Lage befestigt. Die Temperatur bleibt inzwischen stabil über 12°C. Der Rumpf ist im doppelt beplankten Abschnitt ungemein stabil geworden.

30.4.2008: Wieder ist es lausig kalt nachts. Es ist nicht ganz klar, ob ich heute am Feierabend wieder lamellieren kann. Üblicherweise schaffe ich 4 Planken pro Abend (ca. 1h 10min/Planke inkl. Krampen lösen und “Nachsorge” [überschüssiges Harz entfernen etc.])

28.4.208: Eine der anfordernden Personen ( ;-) gell, Karin...) meinte, ich hätte meine “übermich”-Vorstellung vielleicht nicht unbedingt mit der gleichen Akribie vornehmen müssen, wie die Baubeschreibungen. Dabei weiß sie ganz genau: wenn ich was mache, dann auch richtig. Auch wenn’s insgesamt dann vielleicht doch etwas dick aufgetragen war. Egal, hier geht’s um was Anderes!

26.4.2008 Heute sind es erstmal 12°C am späten Nachmittag. Frühmorgens wird es wohl noch kälter sein. Ich teste das Lamellieren mit ersten Harz-Arbeiten: die Carbon-Auflager für das Panorama-Dach.

19.3.2008: Kajütdach-Mallengerüst fertiggestellt. Jetzt ist’s richtig eng auf der Werft. Auch das Kielbomben-Halbmodell ist fertig geschliffen und bereit für eine Epoxi- Beschichtung. Alle weiteren Schritte sind “Epoxi-Schritte”. Deshalb muß ich auf wärmere Tage warten. Im Moment sind’s immer noch zwischen 7 und 8°C in der Halle. Geh’ ich halt erst mal Rosen schneiden ...

26.2.2008: Alle Kajütdachmallen sind gesägt. Das Mallengerüst wird vorbereitet und nimmt ordentlich Platz in der Werft ein.

23.2.08: Trailer aus Köln abgeholt. Was für ein Riesentrumm! Es ist schwierig, das Manövrieren damit zu lernen.

20.2.2008: Die Mallen für das Kajütdach sind geplottet.

17.2.2008: Die 2. Plankenlage ist angepaßt. Die Planken sind komplett zugeschnitten und provisorisch auf dem Rumpf befestigt.

2.2.08: Furnier-Planken werden ausgerichtet, angepaßt und provisorisch an ihren endgültigen Platz getackert. Zeitaufwand: 20 min pro Planke im Durchschnitt.

1.2.2008: Heute beginnt der Aufbau der zweiten Lage. Die Halle ist immer zwischen 4°C und 6°C kalt. An ein Lamellieren ist nicht zu denken.

30.1.2008: Das Straken und Schleifen der ersten Lage ist beendet

28.1.2008: Der Spiegel ist lamelliert und montiert. Hat einige Heizkosten verursacht!

5.1.2008: Kielbomben-Bau: Ich habe einen Rohling aus Styrodur für die Kielbombe vorbereitet.

3.1.2008: Ich habe eine detaillierte Anleitung zum Extrahieren von Mallen-Maßen und der Anfertigung von M 1:1 - Plänen für die Mallen in die Tips&Tricks eingestellt. Dies wurde von mehreren interessierten Besuchern meiner Seite erbeten.

31.12.2007: Im Jahre 2007 habe ich insgesamt 539 Sunden aufgewendet. Fremdhilfe (eigentlich nicht nicht Fremd, sondern “Freund-Hilfe”) summierte sich auf 12 Mann-Stunden.

23.12.2007: Der Rumpfschliff ist mühsam. Ein Bootsbauer wunderte sich, dass ich diese Plackerei ganz allein auf mich nähme. Aber von einem Bandschleifer, den ich gern nutzte, wollte er nichts wissen. Wie einige andere Bootsbauer auch: “Nichts erzeugt besser eine Berg- und Talbahn als so’n Zeugs” war die Auskunft. Es ginge nichts über einen Schlichthobel und dessen sachgemäße Benutzung. Mein Problem ist, dass ich bisher noch jedes Werkstück mit einem Hobel komplett versaut habe. Ich kann mit Hobeln einfach nicht umgehen. Und darum habe ich alle Bootsbau-ethischen Grundsätze über Bord geworfen und mir einen Bandschleifer der Firma Festool mit 105mm Schleifbandbreite und einem genau justierbaren Schleifrahmen gekauft. UND DAS DING FUNKTIONIERT TRAUMHAFT!!! Potteben wird die Fläche, keine Rede von Berg und Tal, nur mit der ganz gefühlsamen linken Hand und geschlossenen Augen sind noch wenige Unebenheiten spürbar! Liebe Bootsbauer, schaut verächtlich auf mich herab, aber ich liebe meinen Bandschleifer!

15.12.2007: Die Arbeit auf der Werft ist ständig begleitet von der Angst vor einer erneuten Erkältung. Die Raumtemperaturen schwanken zwischen 2,5°C und 4°C. Der Gasheizer schafft es, die Halle um komfortable 1,5 bis 2°C anzuheizen! Beim Schleifen gerate ich nach ca. 10 min reichlich ins Schwitzen und die Auskühlung anschließend ist der Risikofaktor. Neuerdings flüchte ich mich in den geheizten Aufenthaltsraum der Veeser-Spedition; seitdem geht’s einigermaßen.

21.11.2007: Wenig Fortschritt. Bb und Steuerbord sind jeweils ca. 3m geschliffen, aber ich bin noch nicht zufrieden (es sind noch einige wenige Dellen drin laut Kreide-Straktest). Es ist lausig kalt: 3,5°C. Ich habe eine Plane als Zelt über den Werftplatz gespannt und heize darunter mit einem Gasheizer. Dadurch werden es wohlige 6°C! Außerdem habe ich Angst vor einer Staub-Explosion...

11.11.2007: Kein Karnevalsscherz: in einer recht abenteuerlichen Aktion haben wir (meine liebe Gattin und ich) mit zwei Pkw’s 950 kg Blei abgeholt von einem privaten Verkäufer aus dem Sauerland. Und das bei sicher nicht optimalen Witterungsbedingungen. Nach der Plackerei mit dem Einladen - immer mit der Angst zu überladen - war die abendlich/nächtliche Rückfahrt über 6 Stunden etwas horrormäßig. Trotzdem habe ich jetzt - fast - alles benötigte Blei in der Werft! Nochmals herzlichen Dank an die Verkäufer, an Mario und seine Frau!

7.11.2007: Der grippale Infekt hält mich fest und von der Werft fern. Lediglich die vorderen zwei Meter auf der Stb-Seite sind bis jetzt geschliffen.

16.10.2007: Nach Wetterbericht wird dies wohl der letzte genügend warme Tag des Jahres. Und heute habe ich die letzte Planke oben auf den Innenkiel lamelliert! Die erste Lage ist vollendet. Damit wollte ich eigentlich viel früher fertig sein; aber ich habe ja Zeit. Bau ich halt vier statt drei Jahre... Ab jetzt habe ich viele Tage intensiven Schleifens vor mir - außerdem gibts vielleicht mal eine Gelegenheit, im gewärmten Nebenraum der Halle den Spiegel zu lamellieren.

6.10.2007: Krankheitsbedingt geht alles etwas langsamer voran. Die Beplankung hat vor der Virenattacke die “Hochzeit achtern” gefeiert (Bb- und Stb-Plankenreihen berühren sich über dem Innenkiel am Heck. Geschätzte 13 Reihen sind pro Seite noch zu verbauen. Und die Nächte werden kalt; das Thermometer zeigt morgens in der Halle noch 11-12°C.

26.9.2007: Das Bauphasen-Logbuch hat eine Politur erhalten, die es den Besuchern ohne DSL leichter macht. Die älteren Bildergalerien sind nun über Links erreichbar und nicht mehr in allen Details auf der Seite dargestellt. Nur noch die aktiv zu erweiternde(n) Galerie(n) ist/sind noch insgesamt abgebildet. Besser so?

24.9.2007: Die Plankenreihen verdecken nun komplett den Innensteven. Ab jetzt wird die Beplankung sehr viel schwieriger: die engen Radien am Innenkiel vorn und die starke Längsbiegung verlangen Kraft und Geschick beim verleimen. Und mehr Schrauben als vorher. Ab jetzt benötige ich ca. 2 Std/Reihe. Ich hoffe, das wird weiter oben wieder einfacher.

17.9.2007: Inzwischen sammeln sich einige interessante Erfahrungen, die ich bisher nirgendwo in Büchern fand und die ich gern weitergeben möchte. Die neue Rubrik “Tips & Tricks” ist vielleicht interessant.

16.9.2007: Die Leistenbeplankung ist etwa zur Hälfte fortgeschritten. Die Nachttemperaturen werden bedenklich für die Verwendung des Epoxidharzes.

8.9.2007: 16 Plankenreihen sind fertig. Routine kehrt ein: Gefäße für Harz mit schweren/leichten Zuschlägen vorbereiten, Spachtel bereitlegen, Schrauben zurechtlegen, Bauteile bestücken usw. usw... Es läuft so langsam ...

6.9.2007: Nach zwei Tagen Plankung sind 8 Plankenreihen fertig. Zeitaufwand pro Reihe: ca. 1h20min

1.9.2007: Innenkiel fertig geschmiegt. Die Beplankung kann beginnen.

30.8.2007: Alle Einbauschotten fertig ins Mallengerüst montiert. Alle Teile des Innenkiels incl. Carboneinlagen fertig lamelliert.

28.8.2007: Das Lackierergebnis sieht gut und ebenmäßig aus, wenn ich mit ganz dünnen PU-Schaumrollen rolle und anschließend mit einem großen Flachpinsel hauchzart drübergehe, um evtl. Blasen platzen zu lassen. Alle Einbauschotten sind jetzt fertig.

27.8.2007: Bekomme kaum eine wirklich professionelle Endlackierung hin. Vielleicht bin ich zu anspruchsvoll. Lediglich Schott 9,0 sieht jetzt akzeptabel aus. Bei Schott 6,9 gehe ich zum Rollen zurück. --- Innenkiel im Kielkasten/Mast-Abschnitt lamelliert. Ein so großes Bauteil läßt den Einzelwerker ganz schön ins Schwitzen kommen; das Epoxi geliert doch mitunter überraschend schnell! Aber es ging alles gut. --- Heute mit Eberhard Magg über meinen Konstruktionsentwürfen gesessen. Dabei ein paar ganz wichtige Tips für die technische Ausführung bekommen. Vielen Dank, Eberhard!

25.8.2007: Bin mit dem Ergebnis der Lackierung überhaupt nicht zufrieden. Irgendwie kenne ich den Trick einer guten Lackierung noch nicht. Also: alles noch mal, diesmal mit einem Wagner-Spritzgerät.

24.8.2007: Nach einigen Tests ist deutlich: Der beste Seidenmattlack ist ASUSO 99, er verfärbt das helle Ahorn kaum. Schott 9,0 und 6,90 endlackiert (6,9 muß noch auf der 2. Seite).

23.8.2007: Innensteven in 6 Stunden Sch...arbeit optimal profiliert. So viel Hobelspäne und Schleifstaub habe ich noch nie gesehen. .... Innenkiel im Kielkasten/Mastbereich angepaßt. Auch der achtere Teil des Kiels ist angepaßt und der Hubkiel-Ausschnitt ist passend gefräst.

17.8.2007: Einige autodidaktische Trainingsstunden in Epoxidbeschichtung und -Verklebung vollzogen. Fazit: Teile mit Edelfurnier werden am besten zunächst einmal mit Epoxi beschichtet und können dann leichter weiterverarbeitet werden, ohne dass die Oberfläche Schaden nimmt (das gilt besonders für die im Innenraum verwendeten Okumè- und Sapeli-Furniere). Alle anderen Werkstücke sind am besten vollständig fertigzustellen (inclusive Feinschliff); dann ist die Beschichtung mit Epoxi angebracht und kosteneffektiv. .... Übrigens: Epoxi ist mir für die Ahorn-Flächen zu gelblich, ich wähle eine 2K-DD-Lackierung statt dessen, damit wird das Ahorn wunderbar weißlich und in allen Masern silbrig glänzend. Das wird eine Kajüte zum Wohlfühlen!

16.8.2007: Sinnvoller Update der Website nach mehreren Anfragen: Die Baukosten werden nun in einer separaten Excel-Liste abrufbar sein; dort sind die Kosten nach den wichtigsten Kategorien aufgeteilt.

14.8.2007: Den ganzen Tag mit Abrichten und Dickenhobeln der Mahagoni-Bretter verbracht. Und viel geweint. Innerlich jedenfalls. Notwendigerweise muß ich vielleicht den Kiel in drei statt in zwei Lagen lamellieren und eine Blockbohle nachkaufen. Mal sehen ...

13.8.2007: Zum Lackieren habe ich ein staubarmes Zelt aus Folie in der Werft errichtet. Das hilft enorm, die Beschichtungen sind nun weitgehend staubfrei.

12.8.2007: Zwei weitere Rumpfspanten aus Okumé (unter der Vorkoje und achtern am Ruderschaft sind vorbereitet und werden Epoxi-beschichtet.

11.8.2007: Die ersten beiden Rumpfspanten (6,97 und 9,0) aus Ahorn-Sandwich-Furnier sind fertig und werden vorlackiert. Schönes, helles Holz!

10.8.2007: Hilferuf vom Zimmermann/Möbelschreiner erhalten: Das Sapeli läßt sich nur schwierig teilen! Ich hatte gedacht, dass ein Zimmermann und Möbelschreiner das wissen müßte ... Fazit: viele Bretter sind durch Brandflecken oder schief eingelaufenes Sägeblatt unbrauchbar oder können nur für dünnere Querschnitte gebraucht werden! Sch .... oh, diese Website sollte sauber bleiben.

5.8.2007: An den gewaltigen Sapeli-Blockbohlen habe ich für den Zimmermann angezeichnet, wie ich das Holz aufgeschnitten haben möchte. Morgen werde ich mit Hilfe der Familie die Bohlen zur Zimmerei transportieren.

4.8.2007: Die Mallen sind sorgfältig ausgerichtet und endgültig befestigt. Verschwertungen zwischen den Mallen sind zunächst nur in der Mitte möglich, damit seitlich Platz bleibt für den Einbau des Innenkiels.

3.8.2007: Alle Mallen stehen! Das Gerüst hat zwei “Zahnlücken: dort fehlen aber keine Mallen; statt dessen werden dort Rumpf-Schotten eingesetzt, die später im Boot verbleiben.

23.7.2007: Fotogalerien vom Mallengerüst wegen “grafischer Überlastung” neu aufgeteilt. Konzentration auf das Wesentliche wird künftig wohl häufiger zu redaktionellen Änderungen führen; insbesondere in den Bereichen, über die ich gerade berichte.

17.7. 2007: Mallen 6,0 / 6,5 fertig (6,5h)

7.7.2007: Mallen 4,5 / 5,0 / 5,5 fertig (insgesamt 9h !)

5.7.2007: Mall 3,5 fertig (5h)

4.7.2007: Das Holz ist pünktlich angeliefert worden. Jetzt ist die Halle ganz schön voll!

30.6.2007: Mall 2,5 fertig (6,5h), Mall 3,0 fertig (5h)

25.6.2007: Mall 2,0 fertig (7,5 h). Liefertermin für die Edelhölzer ist der 4. Juli 2007. Ich sammle Freunde und Kollegen als Helfer. Wird wohl ein paar Hefeweizen kosten ...

23.6. 2007: Mall 1,5 fertig (5,5 h)

15. - 17.6.2007: Fundament horizontal ausgerichtet. Irgendwie habe ich das dumme Gefühl, ich sollte mal meine Schmiegen austesten und dafür die Mallen aufrichten können.

14.6.2007: Heute kam ein Anruf aus Mölln von Sommerfeld und Thiele, meine Hölzer seien bereit! Uff, die Leute sind pünktlich! Jetzt gibt’s kein zurück mehr, jetzt wird’s richtig ernst!

   - Mall 5.0 fertig (8,0 h)

4.6.-13.6.2007: Mallen, Mallen, Mallen ... ich brauche etwa 7-8 Stunden pro Stück! Eine Standardisierung der Maße ist leider nicht möglich, da ich mein Entwurfsprogramm nicht dazu vergewaltigen kann, mir Standardabstände auszugeben. Macht aber nix(X): die fertigen Mallen sehen Klasse aus, die Linien sind sauber und schön, die Schmiege ist sauber; hoffentlich paßt sie auch, wenn die Dinger auf dem Fundament stehen!

    6.6. Mall 0,16 (=Position 0,16m vom Spiegel) fertig (8,5h)

    8.6. Mall 0,5 fertig (8,0h)

   11.6. Mall 1,0 fertig (7,0h)

3.6.2007: Das erste Mall ( = den ersten Bauspant; ist “Mall” maskulin, feminin oder Neutrum???) begonnen. Maßketten zeichnen ist ungeheuer aufwendig!

2.6.2007: Fundament-Gerüst aufgestellt. Dabei habe ich bemerkt, dass der Boden zwar eben, aber nicht horizontal ist! Gefälle über die Länge ungefähr 12 cm. Das heißt: ausgleichen mit genau angepaßten Klötzen unter jeder Mallenposition (= 50cm-Abstand). Das verschiebe ich aber erst mal, bis ich die ersten Mallen hergestellt habe.

31.5.2007: Mit Anbringen der Neonröhren für genügend Licht in langen Lamellier-Nächten sind die Vorbereitungen am Werftplatz beendet. Jetzt werde ich mich dem Mallengerüst widmen.

23.5. - 28.5.07: Unterbrechung der vorbereitenden Bauaktivitäten wegen des Match Race Germany 2007: ich muß/darf die Mannschaft auf dem Startschiff verstärken! Tolle Gelegenheit, exzellentes Segeln aus allernächster Nähe zu sehen und auch mal mit den Aktiven zu sprechen. War Klasse! Paolo Cian (ITA, Team Shosholoza) gewann.

22.5.07: Spanplatten für die Mallen vom Holzhändler abgeholt: 2 unerwartet schwere Fuhren Holz abenteuerlich mit dem Pkw-Anhänger transportiert.

11.5.07: Die ersten aktiven Maßnamen: Hölzer für das Mallenfundament besorgt. Außerdem ein Angebot über das Bootsbauholz akzeptiert und Auftrag erteilt. Lieferzeit ca. 4 Wochen.

8.5.07: Nase voll: keine CNC-Fräse zuverlässig verfügbar! Wie war das doch? Wer sich auf Handwerker verläßt.... [ist jetzt vielleicht zu böse, aber ich bin sauer!]

Damit kommt Schnürbodenarbeit auf mich zu!

2.5.2007: Bis heute nix vom Schreiner und der Fräse gehört. Frustrierend. Ich kontaktierte drei weitere Adressen, die ich aus der Umgegend hatte. Alle sagen uni sono: "Fräse haben wir, ja; aber unsere Auftragsbücher sind voll. Wir können ihren Auftrag nicht übernehmen! Termin? Können wir nicht nennen".

Das ist der Nachteil der wieder angekurbelten Wirtschaft!!!

21.4.2007: Die Erkundigungen nach CNC-Fräsen gestalten sich sehr positiv: der Schreiner, der auch an meinem Haus vor sechs Jahren tätig war, hat "aufgerüstet" mit einer 4,5-Achs-Fräse. Er behauptet, damit könne er auch die Schmiege in die Mallen fräsen! Ich sende ihm einige *.dxf-Daten für zwei Mallen, damit er testen kann ob seine Maschine meine Daten versteht.

20.4.2007: Die Halle ist reserviert ab 15.5. Inzwischen habe ich den Werkzeugpark mit sinnvollen Dingen ergänzt (siehe „Vorbereitung“)

8.4.2007: Die Dehler ist verkauft! Damit ist das Budget für den Neubau gewährleistet.

29.3.2007: Ich bin auf Ostertörn! ab 30.3. bis 8.4. einschließlich werde ich nicht auf Mails antworten können. Kontakt bitte gern über Mobil-phone. - Zumindest ein Interessent signalisiert sehr ernsthaftes Interesse für den Kauf der Dehler; die Preisvorstellungen differieren nur noch geringfügig. Aus diesem Grund wird der Kaufpreis für alle Interessenten einmalig auf 65 000,- EUR korrigiert.

Mein Fundament für die Mallenkonstruktion ist im Sägewerk in Arbeit. Auch die Bestellung für die Spanplatten geht jetzt raus. Eine detaillierte Anfrage für ein Angebot zum Bootsbauholz habe ich heute auch abgeschickt.

Es geht bald los! Anvisierter Termin: 15. 5. 2007

27.3.2007: Seite "Planung" begonnen: erste Ausführungen zum Entwurf, verwendetes Designprogramm.

25.3.2007: Motivation, Idee und Concept für das nix"X"!-Projekt formuliert.

Gästebuch neu eingepflegt.

25.3.2007Motivation, Idee und Concept für das nix"X"!-Projekt formuliert.

22. 3. 2007: Zu verkaufen: Dehler 38cws. Mehr unter der Rubrik "Dehler 38"

23. 3. 2007: Seit heute online!

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