über mich
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Inzwischen wollen so viele wissen: “welches Gesicht steckt hinter diesem aberwitzigen Ein-Mann-Vorhaben? Was ist das für ein Kerl? Hat der sonst nix”X”! zu tun?” Meine erste Reaktion war: muß ich mich denn hier wirklich exhibitionieren? Eigentlich geht’s ja doch gar nicht um mich, sondern um nix”X”!. Würde es nicht gar eher schaden, wenn ich mich hier exponiere? Letztlich hat aber die Überredungskraft einer guten Freundin und meiner lieben Gattin das Waagenzünglein doch ausschlagen lassen.

Nun gut denn, tragen wir dem Rechnung.

Wer ist Andreas Weith?

  • Ich gehöre (bekennend) nicht zur facebook-Gemeinde;
  • Ich bin zu alt, als dass man einen StudiVZ-Eintrag für mich fände,
  • Ich hasse “twittern”, “skypen”, “MOC”en oder ähnliche merkwürdige Aktivitäten, deren Namen und Hintergründe ich sowieso nicht verstehe. (jeder weiß, wo ich meine Zeit verbringe ...)
  • Ich tue eh kaum was aktives im Web außer der Pflege dieser Seiten (und manchmal einkaufen).
  • Ich bin mir klar darüber, dass ich - wie viele von uns - durch das Internet eh zum gläsernen Menschen werde. Auch ohne nix”X”!-Publikationen. Glücklich bin ich darüber nicht; aber ich kann’s auch nicht - mehr - ändern. Tempora mutantur et nos mutamur in illis!
  • Und ich bin eigentlich nicht einverstanden, dass man die vorliegende Website einen “blog” nennt; pfui Spinne ...

Dennoch weiß das Internet (zu ) viel über mich. Wenn ich meinen Vor- und Nachnamen in die Suchmaske bei “Google” eingebe, erhalte ich überraschend viele Einträge, die mit mir zu tun haben, obwohl es unter geschätzten 1674 “Weiths” in Deutschland sehr beliebt ist, die Söhne Andreas zu nennen. Bin ich gar eine bekannte Persönlichkeit? (bitte an dieser Stelle schmunzeln!) Jedenfalls reihe ich mich eindrucksvoll ein in eine Reihe Berühmtheiten wie österreichische Maler (schon dahingeschieden), Orgelspieler mit hohem Konzert-Trend und Taxi-Unternehmen mit Flughafen München-Anbindung (ohne 10-Minuten-Garantie).

Der allererste Eintrag - stille Genugtuung breitet sich aus - weist auf den bootsbau-nixx; einige andere zeigen eine Kurzform meines beruflichen Werdegangs. Die weiteren Einträge verweisen meist auf meine Verbrechen in meinem “anderen Leben”, mit dem ich mein Geld verdiene. Wer Lust hat, kann die Web-Infos über mich auch gerne durchforsten; ich warne nur vor: man muß ein gewisses Maß an entweder Fachkenntnis oder Toleranz oder Neugier oder alles zusammen mitbringen ;-) ! Außerdem will ich hier keine Link-Pflege betreiben, was dazu führen wird, dass einige davon bald tot sein werden. Das Web ist sehr dynamisch, trotzdem bleiben merkwürdigerweise irgendwelche Daten ewig da drin ... Hier liste ich jetzt mal eine nicht-selektive Auswahl an Links, die zeigen, was ich so mache, wenn ich nicht auf der Werft bin: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, so und jetzt ist mal gut ...

“Gib mir ein Gesicht!” Natürlich will man sich auch ein Bild machen können. Eines habe ich ja oben schon eingefügt. Ein paar andere folgen in dieser Foto-Galerie. Dabei ist es mir bisher nicht eingefallen, mich triumphierend mit ausgebreiteten Armen und einer Flasche Bier auf dem Rumpf von nix”X”! stehend abzulichten. Das könnte noch ein Projekt für den Abschluß der Beplankung sein ...
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Was war die Motivation für das nix”X”!-Projekt? Ich liebe Schiffe und Boote von Kindesbeinen an, fahre sie gerne und bin auch dem Bau schwimmender Untersätze immer schon zugeneigt. Viele Modelle habe ich gebaut, als ich sehr jung war. Mit der Jolle wurden sie dann größer. Ich denke aber, nix”X”! wird das ultimative Projekt für mich sein, danach ist Schluß.

Ich segle auch gern schnell - das habe ich schon an anderer Stelle erwähnt. Nie aber bin ich wirklich in die größere Regattascene eingetreten, weil mir die Zeit fehlte (und das Talent?). Ich wünschte mir, dass das mit nix”X”! anders wird und dass ich - noch in hohem Alter - kompetitiv werden kann. Die Krönung wäre natürlich, mit einem Eigenentwurf/Eigenbau einigermaßen erfolgreich zu sein. Und wenn nicht, was soll’s ...

Manche wird’s wundern, dass ich den Wahnwitz besitze, so ein Projekt neben einem ziemlich anspruchsvollen Beruf zu beginnen. Aber letztlich ist das der wichtigste Punkt für mich: work hard, play hard! Ich verspüre sehr deutlich, dass ich neben meinem gegenwärtigen Berufsumfeld zum Ausgleich unbedingt eine ergänzende, intensive Betätigung brauche. Und schließlich habe ich das Bedürfnis, in meinem Leben noch einmal eine ganz große Sache zu bewerkstelligen, bevor ich die Augen mal endgültig zu mache. nix”X”! ist für mich diese große Sache.

Und warum diese Website? Ich bin nicht wirklich wild drauf, mich hier so zu prostituieren - auch wenn der Psychologe was anderes dahinter sehen mag. Ich sage mir nur: wenn ich was mache, dann richtig. Vielleicht hilft’s ja wirklich einigen, die noch zögern, Mut für einen Bau-Beginn zu fassen. Mich würde es freuen. Und natürlich habe ich auch noch einen konkreten Hintergrund: ganz, ganz vielleicht schaffe ich es ja, durch einen erfolgreichen (= vielbesuchten) Web-Auftritt ein Sponsoring zu erwerben. Richtig gute Regatta-Segel habe ich jetzt zwar schon selber gekauft, aber viele andere Dinge sind leider noch nicht in meinem Etat ...

In diesem Zusammenhang gilt mein ganz besonderer Dank meiner Frau, die das alles mitmacht und nicht ein einziges Mal bisher gemurrt hat, wenn ich in Richtung Werft aufbrach oder wenn ich das Konto überzog. Mein Dank natürlich auch an meine Kinder; obwohl sie alle drei aus einem “Betreuungsalter” raus sind. Ich denke mal, sie freuen sich auf viele Jahre nix”X”!-Segeln.

Zur Beachtung:

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